Mit Morgenroutine in Achtsamkeit zum Glück 1

Wie ich mit Morgenroutine das Glück fand - Gedankenzirkus

Meine Morgende sind wie verwandelt, seitdem ich die Morgenroutine für mich entdeckt habe – und achtsam den Tag beginne. Wobei es „die“ Morgenroutine glücklicherweise gar nicht gibt. Denn wie genau welche Methoden für jede oder jeden am besten ist, ist individuell.

Der erste Grund, aus dem ich meine Morgenroutine schätze: Ich wollte und musste meinen Kopf entrümpeln. Ich war erschöpft und zerstreut – also war für mich klar, dass ich weniger Reize, weniger Ablenkung und weniger Unruhe in meinem Leben brauchte. Ich spürte eine mir noch unbenannte Leerstelle in meinem Leben, die mich am Glücklichsein hinderte. Doch das Dauerfeuer an Informationen und Geschwindigkeit hinderte mich daran, diese Leerstelle auszumachen und zu benennen. Bis ich dahinter kam, dauerte es eine Weile. Aber irgendwann ahnte ich, was für mich falsch lief und was ich für mich tun konnte, um herauszukommen. Und ich wusste auch, dass das nur der erste Schritt war, den ich gehen musste. Der Weg, achtsam eine Morgenroutine einzuführen, war nur der Beginn.

Ich erkannte, dass für mich vor allem Reizüberflutung und Geschwindigkeit pausenlos unter Druck setzten. Und dass folglich gerade Internet und Smartphone am Morgen für mich das reinste Gift sind. Genau das war es Weiterlesen

Über den Verlust der Handschrift

Über den Verlust der Handschrift - https://gedankenzirkus.de

Die Verlernen der eigenen Handschrift ist mehr als ein Verlust – es ist ein Aufgeben einer erlernten Technik, ein Dumm-Machen, ein Rückfall. Man muss zugeben, etwas Erlerntes verlernt und vergessen zu haben – ist es das, was wir wirklich wollen?
Handschrift macht unabhängig. Sie gehört immer uns und ist immer bereit,
Stift und Papier vorausgesetzt – sogar auf Tablets ließe sie sich pflegen. Sie macht uns unabhängig, weil sie uns ermöglicht, alles zu verwenden, was sich anbietet.
Das Schreiben mit der Hand und damit die Handschrift selbst ist bereits jetzt ein Kulturgut für eine achtsame und höher gebildete Schicht mit Hanf zur Ästhetik geworden, da sich Schreibende handgeschriebener Texte in erster Linie ganz bewusst der technischen Reproduzierbarkeit und Weiterverarbeitung als reine akkumulierte Datenmenge entzieht.
Technik mag auf den ersten Blick vieles vereinfachen. Jedoch erfordert Weiterlesen