Gedankenzirkus

Lesungen

Lesung Im Stein von Clemens Meyer oder: Buch oder Kindle?

Lesung Im Stein von Clemens Meyer oder: Buch oder Kindle?

Eine erstaunlich witzige Lesung war es, als Clemens Meyer im Karlsruher KOHI Kulturraumaus seinem neuen Roman Im Stein las, der auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand. Natürlich gab es einen Büchertisch, von dem man sofort den Roman hätte kaufen können. Der anwesende Autor hätte auch signiert. Und was tat ich? Mich mit der…

Interview in Kochs Kultur-Koche Verlegerin Sonia Lauinger, Der Kleine Buch Verlag

Sonia Lauinger von Der Kleine Buch Verlag bei Kochs Kultur KücheSonia Lauinger, Verlegerin und Inhaberin von Der Kleine Buch Verlag aus Karlsruhe, war Ende Dezember 2012 bei mir in Kochs Kultur-Küche zu Gast. Dabei gab sie interessante Einblicke in das Verlagsgeschäft und die Arbeit mit Autorinnen und Autoren: Für wen eignet sich der Der Kleine Buch Verlag? Wie ist der Weg zur Veröffentlichung? Was sind die Besonderheiten des Verlagsgeschäfts? Außerdem erzählte Sonia Lauinger über Lesungen und ihr Engagement beim Karlsruher Bücherbüffet, das sie 2011 aus der Taufe hob und damit eine überregionale Plattform für Autoren und Verlage etablierte.
Heraus kamen extrem kurzweilige 45 Minuten – hier im Video zu sehen:

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Frieren für die Kunst – Literaturlesung im Kühlhaus

Lesung Horst Koch

Als ich mein Onlineliteraturprojekt www.literaturort.de startete, war mir nicht bewusst, dass es mich eines Abends in ein Kühlhaus verschlagen würde. Dort einen Autor für eine Videolesung zu filmen, war letztlich ein eiskaltes Vergnügen, siehe das Video am Ende des Artikels. Dabei war ich selbst in Vorleistung gegangen: Wenn ich Autoren finden wollte, die ihre eigenen…

Video meiner Lesung in einem Fitnessstudio für Literaturort-Projekt


Mit einer Video-Lesung in einem Fitnesstudio für Online-Literaturprojekt www.literaturort.de habe ich einen Beitrag abgeliefert. Dafür filmte ich mich selbst dort während des laufenden Betriebs, während ich meine Satire „Bekenntnisse eines Diätwilligen“ las.

Literaturort soll Filme von Autoren sammeln, die ihre eigenen Texte an ungewöhnlichen Orten lesen und davon Videos drehen, die auf der Website präsentiert werden.

Es war ein seltsames Gefühl vor meiner Videokamera, die auf einem Stativ stand, meinen eigenen Text zu lesen, während ich auf einer Trainingsbank saß und alle um mich herum trainierten.
Auch wenn ich die Erlaubnis der Betreiber hatte, waren die Sportler doch irritiert. Da half nur, die Augen auf dem Papier zu lassen und nur selten in die Kamera zu blicken.
Aber das war der Preis, den ich für diese Video-Lesung in einem Fitnessstudio zu zahlen hatte. Spaß gemacht hat es, diese Satire für über 15 Minuten genau dort zu lesen, wo niemand eine Lesung im Besonderen und Literatur im Allgemeinen erwartet hätte.
In jedem Fall hat es sich gelohnt. Viel Spaß bei dem Video und der Geschichte.

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Online-Literaturprojekt „Literaturort“

Literaturort

Mit „Literaturort“ habe ich ein neues Online-Literaturprojekt gestartet. Nach dem Motto „Literatur ist überall“ soll es Autorinnen und Autoren zum Filmen der Lesungen Ihrer eigenen Texte animieren – und Zwar an Orten, an denen üblicherweise keine Lesungen stattfinden. Sie füllen mit ihrer Literatur den Raum und machen den jeweiligen Ort damit zum Literaturort. Eine Lesung…

Lesung bei Science-Fiction-Lesung


Mein Beitrag zur Science-Fiction-Lesung 2010 im Künstlernetzwerk-SW – hier las ich einen Querschnitt durch die ersten Kapitel meines Science-Fiction-Romans „Kinder der Kuppel“, den ich damals schrieb.
Kurz nach der Lesung jedoch stellte ich die Arbeit an diesem Roman vollständig ein und werde die Geschichte auch nicht weiter führen. Der Grund: Ich erfuhr, dass der zu der Zeit bereit auf dem Markt befindliche Stephen-King-Roman „Die Arena“ ein ähnliches Setting bot.

Ich kannte weder Roman noch Inhalt des Buches von Stephen King. Vielmehr hatte ich die Geschichten schon seit Jahren im Kopf, doch es nützte nichts: Erstens wäre eine derart augenfällige Ähnlichkeit (eine energetische, durchsichtige Kuppel schneidet plötzlich einen kleinen Ort von der Außenwelt ab, worauf im Innern der Kuppel ein Kampf entbrennt) wäre trotz der unterschiedlichen Ausrichtung des anderen Ansatzes (bei mir wären es von Vornherein Außerirdische gewesen, die nächtens die Bewohner der Kuppel terrorisieren, um sie zu analysieren), nicht vermittelbar gewesen.

Erstens wollte ich mich nicht dem Plagiatsvorwurf stellen, zweitens hatte ich keine Lust, die Geschichte so weit zu verändern, dass es „irgendwie dann doch“ gepasst hätte.
Ich habe die Einstellung des Romans sehr bedauert. Die Jahre, die die Geschichte in meinem Kopf kreiste, die Szenen, die Figuren, die Dialoge, die sich in der Zeit geistig entwickelt hatten, waren für mich leider umsonst.
So gibt diese Lesung als einzige Quelle einen kurzen Einblick in die geplante Geschichte, die keine werden sollte.

Weitere Autoren der Science-Fiction-Lesung waren Maddrax-Autorin Mia Zorn alias Birgit Ziebula, die aus einem ihrer Heftromane der Serie „Maddrax“ las, wie auch Jo Zybell, der aus seinem Roman „Die Tochter der Goldzeit“ las, der im Verlag Hoffmann und Campe erschien.

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Meine Lesung von „Sag mir, wer du bist“

Video meiner Lesung im Rahmen der Karlsruher Bücherschau 2010. Ich las meine Geschichte „Sag mir, wer du bist“, die in der neuen Anthologie „Einander begegnen“ der Literatenrunde Karlsruhe erschien. Aufgenommen am Sonntag, 28.11.2010 im Meidinger-Saal des Regierungspräsidiumss Karlsruhe.